Cristian Diac: Heilsplan in den lukanischen Begriffen (Lukasevangelium und Apostelgeschichte)

Lukas, der Urheber des dritten Evangeliums und der Apostelgeschichte, ist der Theologe des Gottes Planes und man schreibt ihm am ehesten dieser theologische Leitgedanke zu, obwohl ein planmäßiges Handeln Gottes für das Paulus Denken, insbesondere im Römerbrief nicht fremd erscheint. Es muss klargestellt werden, dass Lukas in seinem Doppelwerk den Gottesplan nicht thematisch behandelt. Er theoretisiert darüber nicht, wie die Stoiker seiner Zeit z.B. Weder im Evangelium noch in der Apg findet man ein Kapitel, wo überhaupt nur vom Heilsplan die Rede ist. Der Plan Gottes wird in seinem Wortschatz, sowie in den großen Themen seiner Theologie entdeckt, wie Heilsgeschichte und Umkehr. Es sind die spezifischen Vokabeln, die darauf hinweisen, dass der Eingriff Gottes in die Geschichte Israels und in den Menschen Jesus von Nazareth einen Leitfaden hat, eine Gesamtheit bildet und zu einem eschatologischen Ziel führt.

Dialog 42-1_Diac

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